Forschung  

Automatische Architektur- und Variabilitätsanalyse in Generatorsystemen

Im Forschungsprojekt AmAVaG werden makrobasierte Softwaregeneratoren analysiert. Diese Generatoren entstanden teilweise in den 70er oder 80er Jahren und werden bis heute eingesetzt. Ein Verständnis über diese Alt-Systeme ist eine wichtige Voraussetzung für ihre Modernisierung.

Aktuelles

AmAVaG-Poster

17. November 2014 Unser Projekt wurde von Daniela Schilling und Max Lillack auf der BMBF-Fachtagung kmu-Innovativ vertreten.

Unser Poster als PDF finden Sie hier.

31. Dezember 2014 Nach zwei Jahren Projektlaufzeit wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

12. November 2014 Der aktuelle Stand vom AmAVaG-Prototyp zur automatischen Analyse von makro-basierten Software-Generatoren wurde im Rahmen eines Projekttreffens bei Delta erstmalig evaluiert. Zusammen mit Mitarbeitern von Delta, darunter Experten für ADS-Generatoren und Software-Analyse, haben die Ergebnisse begutachtet. Auf dieser Basis wurden letzte Änderungen entwickelt, die jetzt noch im Rahmen des Projekts umgesetzt werden.

Juli 2014 Mit der Fertigstellung des Lösungskonzepts wurde ein weiterer Meilenstein im Projekt AmAVaG erreicht. Die erwarteten theoretischen Lösungen gilt es nun im Prototyp zu implementieren und zu evaluieren. Das Projektteam traf sich bei der DSTG in Schmallenberg. Zu diesem Treffen auch der aktuelle Stand des Prototyps begutachtet und die weiteren Schritte im Projekt besprochen.

Februar 2014 AmAVaG ist zwar ein Forschungsprojekt, doch es wird nicht nur Papier produziert. Wie im Projektplan vorgesehen, wird nun immer intensiver am Prototypen für die Analyse von makrobasierten Generatoren gearbeitet.

20. Dezember 2013 Kurz vor Jahresende traf sich das Projektteam zusammen mit einem Vertreter des Projektträger in Leipzig zum Meilensteintreffen.

26. Oktober 2013 Mit einer Publikation über die Anwendung von Program Slicing auf Software-Generatoren war AmAVaG auf dem diesjährigen Workshop on Feature-Oriented Software Development (FOSD) vertreten. Die Publikation findet sich in der ACM Digital Library.

26. Juli 2013 Nach reichlich einem halben Jahr Arbeitszeit erreicht AmAVaG den ersten Meilenstein.
Der Meilenstein legt die Grundlagen für die weitere Arbeit am Konzept und den ersten Arbeiten am Prototyp.

Dieser "kleine" Meilenstein ist noch kein Grund zu feiern, da im Projekt noch viele Herausforderungen stehen.
Das Meilensteintreffen des Projektteams war daher ein Arbeitstreffen, bei dem die Ergebnisse zusammengefasst und die nächsten Schritte besprochen wurden.

Mai 2013 Mit einem Lösungskonzept werden definierte Anforderungen zunächst theoretisch bearbeitet. Dieses Konzept bildet die Voraussetzung für eine prototypische Implementierung.

Am 11. April beim Kooperationspartner DSTG in Schmallenberg die Schulung zum Analyse-Werkzeug AMELIO statt. Die Projektmitglieder evaluieren dieses Werkzeug als mögliche Basis für eine Analyse von makrobasierten Generatorsystemen.

Am 16. Januar fand das Kick-Off-Meeting von AmAVaG statt. In Leipzig trafen sich alle Projektbeteiligten und ein Vertreter des Projektträgers, um die Schritte des ersten Arbeitspakets zu besprechen.

01. Januar Mit dem neuen Jahr begann das Projekt AmAVaG.

Kooperation

AmAVaG ist eine Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft.

Beteiligte Projektpartner sind:

– Universität Leipzig, Professur für Softwareentwicklung für Wirtschaft und Verwaltung

Delta Software Technology GmbH

Christian Bucholdt, Freier IT-Berater und Doktorand

Ziele

Im Rahmen vom AmAVaG wird ein Lösungskonzept mit einer prototypischen Implementierung für die Analyse von bestehenden makrobasierten Generatorsystemen entwickelt.

Die Herausforderung besteht dabei zum einen darin, Lösungen flexibel genug zu gestalten, um möglichst automatisiert die verschiedenen Generatorsysteme, die heute noch im Einsatz sind, abzudecken.

Zum anderen müssen die entwickelten Ansätze aber auch skalierbar sein. Es sind Generatorsysteme im Einsatz mit denen Millionen Zeilen von COBOL-Code generiert werden. Diese Generatoren haben eine Komplexität, die eine manuelle Analyse ökonomisch unmöglich macht und höchste Effizienz bei der automatischen Analyse erfordert.

Förderung

Das Forschungsprojekt AmAVaG wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms KMU-innovativ gefördert.

Es werden unterschiedliche Technologiefelder gefördert, wobei sich AmAVaG in den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien einordnet.

Ziel dieses Förderprogramms ist es, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Forschung zu ermöglichen, mit denen langfristig ein technologischer Vorsprung gehalten werden kann. Im Gegensatz zu einer Entwicklung von Produkten, ist Forschung wesentlich risikoreicher und zahlt sich erst nach mehreren Jahren aus.

Laufzeit

Januar 2013 bis Dezember 2014

Links

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Seite des Projektpartners Delta Software Technology GmbH.

Projektförderung

BMBF

Förderkennzeichen 01IS12043