Kraftakt Energiewende - Chancen und Risiken der Transformation

Ringvorlesung im Wintersemester 2015/16

Spätestens seit dem rot-grünen Atomausstieg und der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird die Energieversorgung in Deutschland umgebaut. Der neuerliche Atomausstieg nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Transformation zementiert. Gleichzeitig sinken die Kosten der Stromerzeugung aus Wind und Sonne deutlich. Inzwischen decken die Erneuerbaren Energien mehr als 25 % des Stromverbrauchs in Deutschland.

Die derzeit am dringendsten diskutierten Fragen und Probleme des Systemumbaus sollen im Rahmen der Ringvorlesung „Kraftakt Energiewende – Chancen und Risiken der Transformation“ adressiert und diskutiert werden.

Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2015/16, dienstagabends zwischen 19 Uhr und 21 Uhr im Hörsaal 2 der Universität Leipzig (Hörsaalgebäude Campus Augustusplatz, Universitätsstraße, 04109 Leipzig) statt.

1. Vorlesung – 13.10.2015:
Erfolgsgeschichte Energiewende – Ein Vorbild für den Rest der Welt?
Lars Waldmann, Agora Energiewende, Berlin

2. Vorlesung – 03.11.2015:
Ist die Förderung erneuerbarer Energien noch zeitgemäß?
Prof. Dr. Felix Müsgens, Brandenburgische Technische Universität Cottbus

3. Vorlesung – 24.11.2015:
Insights from the AR5: Leipziger IPCC-Forscher präsentieren den aktuellen UN-Weltklimabericht
Prof. Dr. Thomas Bruckner, IIRM Universität Leipzig, Fraunhofer MOEZ
PD Dr. Josef Settele, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig
Koordinierende Leitautoren IPCC Working Group II + III

4. Vorlesung – 01.12.2015:
Netzentgelte – Die neuen Kosten­treiber der Energiewende?
Prof. Dr. Dominik Möst, Technische Universität Dresden

5. Vorlesung – 12.01.2016:
Totgesagte leben länger – Herausforderung Photovoltaik
Milan Nitzschke, Solarworld AG, Bonn

Veranstalter:

Das Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement (IIRM) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig verfolgt einen in der Region Mitteldeutschland bisher einzigartigen integrierten Ansatz, der alle Aspekte eines nachhaltigen Ressourcenmanagements (Energie/Wasser/Fläche/Abfall) gleichermaßen umfasst und so eine Brückenfunktion zwischen den umweltwissenschaftlichen Forschungsinstitutionen der Region und den umweltpolitischen bzw. energiewirtschaftlichen Entscheidungsträgern wahrnimmt. Das IIRM versteht sich als Ansprechpartner für alle, die auf betrieblicher, kommunaler, nationaler und internationaler Ebene anwendungsorientierte und umsetzbare Lösungen für integrierte Infrastruktursysteme suchen.

Der Akademische Energieverein Leipzig e.V. (AEL) ist ein Verein von Studierenden und Alumni aus verschiedenen Fachbereichen der Leipziger Hochschulen (Universität Leipzig, HTWK & HHL). Die Mitglieder verbindet das gemeinsame Interesse an Fragestellungen der Energiegewinnung und nachhaltigen Energienutzung. Die Ziele des AEL sind es, durch den Austausch von Theorie und Praxis den Energie(wirtschafts)standort Leipzig zu bereichern und einen Beitrag zur Information der Öffentlichkeit zu leisten. Gemeinsam organisieren wir Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und Unternehmensbesichtigungen.

Der VDI Bezirksverein Leipzig e.V. (VDI) vertritt im Raum Leipzig die Interessen von ca. 1.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren. Unter dem Motto „WIR VERBINDEN KOMPETENZ“ werden Kontakte geknüpft, wird Wissen transferiert und der Nachwuchs für die Technik begeistert. Die Mitglieder sind in verschiedenen Fachgruppen aktiv in denen Seminare, Kongresse und Veranstaltungen durchgeführt werden; an Richtlinien, Normen, Empfehlungen sowie Gesetzesvorlagen gearbeitet und mit der Politik, der Wirtschaft und den Bildungseinrichtungen diskutiert wird. Einzelheiten zur Vereinsarbeit, insbesondere den Veranstaltungen und der Möglichkeit einer Mitgliedschaft finden Sie unter www.vdi-leipzig.de.

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung. Unternehmen und Regionen profitieren von Potenzialanalysen, der Konzeption, Finanzierung und Umsetzung von internationalen Projekten und Netzwerkaktivitäten, der Analyse und Optimierung von Geschäftsmodellen bis hin zum Wissens- und Technologietransfer. Das Institut und seine Köpfe besitzen ausgewiesene Kompetenzen in den Bereichen Internationalisierung, Innovations- und Technologiemanagement, Innovationsfinanzierung, Strategieentwicklung, Wissensökonomie und Forschungsmarketing. Derzeit bearbeiten rund fünfzig Vollzeitmitarbeiter Projekte für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Projekte im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union, Projekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des  Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der  Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Das Deutsch-Russische Institut für Energiepolitik und Energiewirtschaft e.V. (DRIEE) wurde im Februar 2007 gegründet und hat seinen Sitz in Leipzig. Die Ziele des Instituts sind die Förderung und Pflege von Forschung und Lehre in den Bereichen der nationalen und internationalen Energiepolitik und Energiewirtschaft, insbesondere auch der wissenschaftlichen und praktischen Ausbildung des akademischen Nachwuchs.


letzte Änderung: 01.02.2016 

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