15.03.17 09:51

Universität Leipzig: Krisenkommunikationsgipfel 2017 zu Kommunikationsstrategien gegen die Krisenangst

Krisenkommunikationgipfel 2017 am Mittwoch, 15. März 2017 in Leipzig

Leipzig / Kiel – Die dramatischen Ereignisse bei der BASF in Ludwigshafen, der weltweite Rückruf von Samsung Smartphones wegen Brandgefahr, die Terroranschläge in verschiedenen europäischen Städten oder der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU – zahlreiche Entwicklungen und Begriffe machen den Deutschen Angst. Wie es Pressesprechern und Kommunikationsmanagern trotzdem gelingt, kritische Situationen professionell zu bewältigen und das Vertrauen in die eigenen Institutionen zu stärken, zeigt der Krisenkommunikationsgipfel 2017 am Mittwoch, 15. März 2017, in Leipzig.

15 namhafte Referentinnen und Referenten u.a. von Deutsche Post DHL, Dr. August Oetker, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Erzbistum Köln, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und ehemals Mitteldeutscher Rundfunk gewähren auf Einladung der Universität Leipzig und des Krisennavigator einen Tag lang spannende Einblicke in ihre Arbeit. In einer prominent besetzten Podiumsrunde diskutieren sie u.a. die Frage, was bei der Krisenkommunikation und Krisenbewältigung in Deutschland schief läuft. Themen der Fallstudien- und Impulsvorträge sind u.a. die Krisenkommunikation in internationalen Unternehmen (GfK und GIZ), in öffentlichen Einrichtungen (Polizei München und BAMF) sowie im Gesundheitswesen (BARMER und Universitätsklinikum Freiburg).

Petra Reetz (Berliner Verkehrsbetriebe) erläutert, wie aus einem anfänglichen Shitstorm ein viraler Hit werden kann. Thomas Kuhlow (InfraServ Knapsack) veranschaulicht die Krisenkommunikation und Medienarbeit bei Großschadensereignissen im Chemiepark. Gernot Lehr (Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte) gibt Hinweise, was zu tun ist, wenn ein juristischer Freispruch nicht zum medialen führt. Der Krisenkommunikationsgipfel 2016 ist das mittlerweile 26. Gipfeltreffen des Kieler Krisennavigator. Er richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Pressesprecher, Führungskräfte und Krisenmanager, Medienrechtsanwälte und Wissenschaftler aus Unternehmen, von Behörden, Verbänden, den Medien und der Politik.

Weitere Informationen unter www.krisenkommunikationsgipfel.de



letzte Änderung: 23.10.2015