Lehre  


Aktuelle Informationen - Lehre

28.10.2019: Klausureinsicht am Dienstag, den 05.11.2019

Die Klausureinsicht für die im Sommersemester 2019 geschriebenen Klausuren findet am Dienstag, den 05.11.2019, zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr im Sekretariat statt (Neues Augusteum, 1. Etage, Raum A 140). Eine Voranmeldung ist...[mehr]

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23.09.2019: Master-Seminar im Wintersemester 2019/2020 mit Prof. h.c. Peer Steinbrück zum Thema "Gleivchwertige Lebensverhältnisse"

Das Seminar im Master-Modul Finanzpolitik im aktuellen Wintersemester 2019/2020 beschäftigt sich mit dem Thema: Gleichwertige Lebensverhältnisse - Ein Konzept zwischen Anspruch und Wirklichkeit Das Seminar widmet sich aus...[mehr]

Kategorie: PFPM-Lehre

15.04.2019: Klausureinsicht am 30.04.2019, 9:00-12:00 Uhr

Die Klausureinsicht in alle im Wintersemester 2018/2019 geschriebenen Klausuren findet am Dienstag, den 30.04.2019, zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr im Sekretariat statt (Neues Augusteum, 1. Etage, Raum A 140). Eine Voranmeldung...[mehr]

Kategorie: PFPM-Lehre, PFPM

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Übersicht Lehrveranstaltungen

 

 

SS 19

 

WS 19/20 SS 20 WS 20/21
Bachelor Einführung in die Volkswirtschaftslehre
(Pflicht)
  X   X
Fiwi Ausgabenlehre (Wahlpflicht)   X   X
Fiwi Einnahmenlehre (Pflicht) X   X  
Master allokative Finanzpolitik X   X  
distributive und stabilitätsorientierte Finanzpolitik   X   X
Seminar X X X X
  Doktorandenseminar X X X X

Warum Finanzwissenschaft/Finanzpolitik studieren?

Studierende der Finanzwissenschaft und Finanzpolitik beschäftigen sich mit dem Gegenstand der öffentlichen Finanzwirtschaft, also dem finanziellen Rückgrat der öffentlichen Staatstätigkeit, aus ökonomischer Perspektive. Die öffentliche Finanzwirtschaft umfasst die Einnahmen- und Ausgabenseite der öffentlichen Haushalte, die öffentlichen Vermögen und Schulden, die öffentlichen Unternehmungen, die Parafiski (insbesondere die Gesetzlichen Sozialversicherungen) und die Organisationen ohne Erwerbszweck.

So fragt die normative Finanzwissenschaft danach, welche Aufgaben der Staat (oder eine staatliche Ebene in einem föderalen System) erfüllen soll, worin die finanzpolitischen Ziele bestehen und über welche finanzpolitischen Instrumente diese erreicht werden können. Hierbei werden Annahmen zum Verhalten der handelnden Personen unterstellt, so dass sich deduktiv-modelltheoretisch bestimmte Ergebnisse ableiten lassen. Diese Aussagen unterzieht die positiv-analytische Finanzwissenschaft einer Überprüfung, die dem forschenden Finanzwissenschaftler den Weg zur Politikberatung öffnet. Finanzwissenschaftler bedienen sich hierbei der gesamten Breite der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen empirischen Methoden. Neben Beobachtungen und Befragungen kommen in der finanzpolitischen Anwendung oft auch Feldversuche und Simulationsstudien zur Anwendung.  

Auf der Grundlage der empirischen Erkenntnisse werden die strikten Verhaltensannahmen der konventionellen Modelle zunehmend infrage gestellt. Die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben muss nicht notwendig mit öffentlichen Ausgaben einhergehen, die durch öffentliche Einnahmen zu finanzieren sind, etwa wenn der Staat als Gewährleistungsstaat auftritt.  Nicht nur deshalb befassen sich Finanzwissenschaftler auch mit Fragen der politischen Regulierung. Aktuelle Fragen bilden beispielsweise die finanzwissenschaftliche Inzidenzanalyse von Steueränderungen, die Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs, die Bedeutung öffentlicher Unternehmen, die Relevanz von öffentlich-privaten Partnerschaften, die Wirkungen der Schuldenbremse, die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen und die anstehenden Herausforderungen in der Sozialen Sicherung.

Die Lehrveranstaltungen vermitteln Theorien, Methoden und Instrumente der Finanzwissenschaft. Dabei besteht eine enge Verbindung zwischen ökonomischen sowie politik- und rechtswissenschaftlichen Fragestellungen, welche ergänzend skizziert werden, etwa zur finanzpolitischen Willensbildung oder dem aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs.

Durch das Studium der Finanzwissenschaft ergeben sich vielfältige Beschäftigungsperspektiven nicht nur im öffentlichen Sektor einschließlich öffentlicher Unternehmen. Auch in der Privatwirtschaft beeinflusst die staatliche Tätigkeit die Wertschöpfungsprozesse in vielfältiger Weise, was spezifische Kenntnisse hierzu wertvoll macht.

Lehrstuhl für Finanzwissenschaft

Prof. Dr. Thomas Lenk