Forschung  

Virtual Reality Labor

 

Das Virtual Reality-Labor des IWI besteht aus einer Powerwall und vier 3D Arbeitsplätzen.

Die Powerwall setzt sich aus drei Projektionswänden zusammen, die von drei Projektoren in Aufprojektion angestrahlt werden.
Durch den Einsatz der im Endnutzerbereich verbreiteten NVIDIA-Shutter-Technik ist ein hoher Grad an Immersion für dreidimensionale Szenen möglich.
Für die flüssige Darstellung der anspruchsvollen, dreidimensionalen, interaktiven und audiovisuellen Szenen kommen eine Workstation mit zwei Hexacore-Intel Xeon-CPUs, 32 Gigabyte RAM und 2 NVIDIA Quadro® K5000 High-End-Grafikkarten im SLI-Verbund sowie ein 7.1-Soundsystem von Teufel zum Einsatz.
Softwareseitig wird die InstantReality Platform des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung zur Darstellung von 3D Szenen im X3D-Format genutzt.

Für die Erforschung der Mensch-Maschine-Interaktion mit Visualisierung stehen verschiedene Eingabemöglichkeiten zur Verfügung.
Dazu gehören neben der klassischen Maus-Tastatur-Steuerung und einem Flystick auch Eingabegeräte aus dem Consumerbereich, wie die Microsoft Kinect (Versionen 1 und 2) und eine Wiimote Steuerung.
Zudem werden auch ganz neu entwickelte Geräte, wie die Leap Motion und ein EPOC Neuroheadset, erforscht.

Die 4 Arbeitsplätze des VR-Labors sind mit 3D-fähigen Monitoren ausgestattet, die ebenfalls mit der NVIDIA 3D Vision Technik arbeiten.
Ergänzt werden diese durch die Entwicklerversion der Oculus Rift Virtual-Reality-Brille als head mounted display.
Somit gestatten es die Arbeitsplätze, Softwarevisualisierungen in einer Umgebung zu erforschen, die der Arbeitsumgebung eines typischen Softwareentwicklers entspricht. Das Virtual Reality-Labor wird insbesondere in der forschungsnahen Lehre im M. SC. Studiengang Wirtschaftsinformatik genutzt.