Prof. Dr. Bogdan Franczyk  

aktuelle Forschungsprojekte

InnOPlan

  • Projektleiter:  Prof. Dr. Bogdan Franczyk
  • Projektträger:  BMWi  
  • Partner:  KARL STORZ GmbH&Co. KG, SMARTIT® Gbr, HB Technologies AG, Universität Hohenheim, Universitätsklinikum Heidelberg
  • Laufzeit:  01.01.2015 – 31.12.2017
  • URL:  www.innoplan-project.de

Mithilfe von InnOPlan (Innovative, datengetriebene Effizienz OP-übergreifender Prozesslandschaften) wird ein vielversprechender neuer Ansatz, basierend auf Big Data-Technologien, entwickelt, um die Prozesskosten in Krankenhäusern signifikant zu senken. Durch die integrierte und aggregierte Verfügbarmachung der Betriebsdaten medizintechnischer Geräte wird eine Erhöhung der Effizienz und Sicherheit OP-übergreifender Prozesslandschaften angestrebt, welche der deutschen Schlüsselbranche Medizintechnik auf ihren smarten Produkte-Plattformen hervorragende Chancen für neue, wirtschaftlich nachhaltige Dienstleistungen und Geschäftsmodelle eröffnet.

Zu den wesentlichen wissenschaftlichen Arbeitszielen der Universität Leipzig zählen die Erfassung und Integration der heterogenen Daten des Betriebs und der Anwendung der OP-Geräte sowie deren Aggregation, Analyse und Auswertung mithilfe intelligenter Datenanalytikverfahren und die Bereitstellung auf einer Datenplattform zur Steigerung der Effizienz und Sicherheit OP-übergreifender Prozesslandschaften.

PREsTIGE

Pojektleiter: Prof. Dr. Bogdan Franczyk
Projetkträger: BMBF
Laufzeit: 01.03.2014 – 28.02.2017
URL: tbd

Cloud Computing bietet die Möglichkeit, Geschäftsprozesse unternehmensübergreifend zu vernetzen und Wertschöpfungsketten flexibel auszubauen. Besonders, wenn Kundenaufträge von mehreren Akteuren gleichzeitig bearbeitet werden, bietet die schnelle und effiziente cloud-gestützte Abwicklung der Prozesse dem Unternehmen neue Wettbewerbsvorteile. Eine Schlüsselfrage stellt sich jedoch: Wie können Unternehmen zusammenarbeiten, ohne dass  Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit verletzt werden? Genau darin besteht die enorme Herausforderung für den Anbieter des Dienstes – den Cloud-Provider.

Das Projekt PREsTiGE (Privacy-erhaltende Methoden und Werkzeuge für cloud-basierte Geschäftsprozesse) widmet sich genau dieser Fragestellung. Die Verfahren forcieren das Einhalten von Sicherheitsvorgaben für unternehmensübergreifende cloud-basierte Prozesse, die nur eingeschränkt zentral koordiniert werden und sich durch Autonomie der Partner auszeichnen.

Zentrale Aufgaben des Projektes sind die Entwicklung von Methoden zur Konfiguration cloud-basierter Geschäftsprozesse, die Erstellung von Werkzeugen zum Monitoring des Datenschutzes und die Erarbeitung von Zertifizierungsmethoden.

LogiLeit

  • Projektleiterin: Dr.Steffi Donath
  • Projektträger: BMBF
  • Laufzeit: 01.11.2012 - 31.10.2015
  • URL: www.logileit.de

Das Ziel des Verbundforschungsprojekts „LogiLeit” besteht darin, Mehrwert-Logistikdienstleistern sowie Logistik anbietenden und auslagernden Unternehmen eine konkrete Unterstützung (Modelle, Methoden, Werkzeuge) für die Überwachung und die Echtzeit-Steuerung von Logistiksystemen zu geben. Im Fokus steht die Entwicklung eines leitstandbasierten Managementsystems für die Steuerung, Überwachung und Rückverfolgung von Logistikketten – die als Mehrwert-LDL angeboten werden – über integrierte Identifikations-, Ortungs- und Sensorsysteme.

Zu den wesentlichen wissenschaftlichen Arbeitszielen zählen:

  • die Erarbeitung des Managementgesamtansatzes für das Leitstandsystem,
  • die Entwicklung des Lösungsansatzes für das Eventhandling auf Basis von Complex Event Processing,
  • die Erstellung eines Simulationskonzeptes auf Basis von Echtzeitdaten und
  • die Erarbeitung von Lösungsansätzen für die Auswertung von Mehrwertlogistikdienstleistungen nach Ausführung einer Dienstleistung (Dienstgüteprofil).

10.000 Smartmeter

Erkenntnisse bei der Installation und Nutzung von intelligenten Verbrauchszählern (Smart Meter) sind in Deutschland bislang auf einzelne Pilotversuche geringem Umfanges beschränkt. Im Rahmen dieses Projekts erfolgt erstmals eine massenhafte Ausbringung tausender Smart Meters in der Modellregion Leipzig. Das Forschungsteam begleitet einen Messstellenbetreiber beim Roll Out der Zähler und identifiziert Potenziale für eine industrielle Prozessoptimierung. Darüber hinaus stehen die Möglichkeiten intelligenter Verbrauchszähler für die Energieeffizienzsteigerung beim Verbraucher sowie neuer Dienstleistungen und Tarifmodelle für Verbraucher und Energieversorger im Forschungsfokus.

Zu den wesentlichen wissenschaftlichen Arbeitszielen zählen:

  • Erkenntnisse zum Massenrollout und Betrieb von Smart Metern,
  • Prozessuntersuchung und –optimierung bei Smart Meter-Akteuren und –Anwendern,
  • Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen basierend auf Smart Metering

Cockpit für 10.000 Energieerzeuger

In Zusammenarbeit mit dem in Leipzig ansässigen Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) erarbeitet das Forschungs-Team eine Lösung für die automatisierte Leistungssicherung in einem Netz tausend dezentraler Energieerzeuger mit Hilfe eines IKT‐Cockpitansatzes basierend auf dem Konzept des Lieferkettenmanagements.

Zu den wesentlichen wissenschaftlichen Arbeitszielen zählen:

  • Konzeption und Verprobung einer Erzeugeranlagenkommunikationsschnittstelle auf Basis von IEC 61850,
  • die Erarbeitung eines Kennzahlensystems für das Cockpit-System,
  • die Erstellung eines Simulationskonzeptes auf Basis von Echtzeitdaten,
  • Verprobung des entwickelten Cockpit-Prototyps im Feldversuch

ESSENCE

  • Projektleiter: Prof. André Ludwig
  • Projektträger: Central Europe, Europäische Union
  • Laufzeit: 01.07.2012 - 31.12.2014
  • URL: tbd.

ESSENCE (Easy eServices to Shape and Empower SME Networks in Central Europe) zielt auf die Effizienzprobleme in Versorgungs- und Distributionsnetzwerken, die von KMUs in verschiedenen Industriesektoren betrieben werden. Diese Probleme entstehen aus statischer Netzwerkkonfiguration, gewohnheitsmäßiger Vergabe von Aufträgen, nicht optimaler Transportabwicklung und langsamen Informationsaustausch. ESSENCE tritt diesen Problemen entgegen, in dem es eBusiness-, eNetworking- und eLogistics-Dienste als Eckpfeiler für die Wettbewerbsfähigkeit und für das Wachstum von KMUs entwickelt. Die Vision von ESSENCE ist eine verteilte offene Architektur, die durch regionale Installationen einer IKT-Plattform instanziiert wird, um KMU Kollaborationen zu stärken.

 

X4.Metrics

  • Projektleiterin: Dr. Steffi Donath
  • Projektträger: SAB
  • Partner: IT Sonix AG, TALK-ID RFID & Sensor Technology
  • Laufzeit: 01.05.2012 - 30.04.2014

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung und Evaluation neuartiger Telematiksysteme für den Einsatz im Motorradrennsport. Insbesondere soll der Einsatz von Sensorik und funkgesteuerter Datenübertragung für die Schutzbekleidung von Rennfahrern im Motocross untersucht werden. Die Aufgabe der Universität Leipzig in diesem Projekt besteht hauptsächlich in der Recherche und Evaluierung geeigneter Sensoren und RFID-Transponder zur Datenerfassung sowie in der Entwicklung eines Konzeptes zum Einsatz der Technologien im Motorsport.

 

LOGICAL

  • Projektleiter: Prof. Bogdan Franczyk
  • Projektträger: Central Europe
  • Laufzeit: 01.05.2011 - 31.10.2014
  • URL: www.project-logical.eu

Das Projekt LOGICAL zielt auf die Verbesserung der Zusammenarbeit von Logistikunternehmen einzelner Logistikstandorte, als auch zwischen etablierten Logistikregionen in Europa. Hierbei steht die Entwicklung einer innovativen Informations- und Kommunikationsplattform für die Logistikwirtschaft, basierend auf dem Cloud Computing Ansatz, im Mittelpunkt. Das Ziel des Projekts LOGICAL ist die Verbesserung der Interoperabilität von Logistikunternehmen verschiedener Größenordnungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der zentraleuropäischen Logistik-Hubs. Dies erfolgt durch die Verringerung von Transaktionskosten auf Basis einer Logistik-Cloud (besser Zugriff auf die Logistik-IT-Systeme von Partnerunternehmen), sowie die Entwicklung gemeinschaftlicher und nachhaltiger Logistik-Geschäftsmodelle zwischen verschiedenen Verkehrsträgern (Etablierung multi-modaler Logistik-Kooperationen).

 

Vergangene Forschungsobjekte

Entwicklung und prototypische Erprobung eines intelligenten, extrem belastbaren Produktkennzeichnungssystems auf Basis von RFID-Lösungen für Anwendungen in der Anlagen- und Fördertechnik (RIM)

  • Projektleiter: Dr. Steffi Donath
  • Projektträger: AiF
  • Laufzeit: 01.02.2010 - 31.10.2011

Deutschland ist in der Welt ein führender Hersteller und Exporteur von fördertechnischen Anlagen und Ausrüstungen. Die Anlagen zeichnen sich besonders durch eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit aus. Zur Sicherung der Funktionalität dieser Technik, aber auch aus Gewährleistungsgründen, werden an die Instandhaltung, Wartung und Reparatur hohe Anforderungen gestellt. Ein besonderes Augenmerk besteht darin, dass der Instandhaltungsprozess entsprechend den Herstelleranforderungen erfolgt. Hersteller von Markenprodukten erleiden zudem als Folge von nachgeahmten Produkten einerseits Imageschäden und andererseits große finanzielle Verluste. Das Ziel des Projektes besteht deshalb darin, Produkte durch den Einsatz der Radio Frequenz Identifikation (RFID) - Technologie weltweit handlungssicher und fälschungssicher zu gestalten. Mit Hilfe eines geeigneten RFID-Systems soll erkannt werden, ob Ersatzteile bei Reparaturen durch Plagiate ausgetauscht wurden und somit eindeutige Aussagen über Garantieansprüche ableiten zu können. Darüber hinaus sollen vielfältige Informationen zum Produkt, zur Produktlebensdauer und zum Instandhaltungszyklus weltweit abrufbar sein.   

Gemeinsam mit den zwei Lausitzer Firmen IFT und dpm-ident sowie der Hochschule Lausitz wurde das RFID-Labor des Lehrstuhls für Informationsmanagement im Rahmen des ersten Lausitzer Wissenschaftstransferpreises für die Realisierung des Projektes ausgezeichnet.

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Intermodale Logistik und IT-Services (InterLogGrid)

  • Projektleiter: Prof. André Ludwig
  • Projektträger: BMBF
  • Laufzeit: 01.07.2009 - 30.06.2012

Die Logistik gehört zu den Branchen, die besonders stark von Digitalisierung und IT-Durchdringung betroffen sind, was sich, da sie zugleich Integrationspunkt für Güter- und Informationsflüsse vieler anderer Branchen ist, direkt auch auf diese Branchen auswirkt. Während Optimierungspotenziale in einzelnen, geschlossenen, proprietären Logistiksystemen heute weitgehend ausgeschöpft sind, die dadurch effizient und robust arbeiten, gilt dies nicht für die arbeitsteilige Logistik. Dort findet z.B. ein Wechsel des Verkehrsträgers (Modalwechsel) oder das Ineinandergreifen von verschiedenen Transport-, Lagerungs-, Kommissionier- und Distributionsleistungen statt. Damit verbunden sind regelmäßig Wechsel der logistischen Infrastruktur (technisch-physisch), der Güterüberlassung (rechtlich) und der Informationsräume (konzeptuell wie technisch). Einzelne (teil-)autonome logistische Ressourcen sind beteiligt an der Erbringung komplexer, organisationsübergreifender Logistikleistungen, ohne dass der Lösungsweg ex-ante bereits vollständig determiniert ist.

Die Planung, Durchführung und Überwachung intermodaler und multilateraler Logistikströme allein auf Basis standardisierter Unternehmenssoftware ist aufgrund der spezifischen Eigenschaften der logistischen Dienstleistungen nicht realistisch. Derzeitige IT-Lösungsansätze erfüllen nur unzureichend die Anforderungen, die sich an zugehörige Softwareinfrastrukturen ergeben. Insbesondere aufgrund des Umfangs, der Verteiltheit und der Dynamik der operativen Daten bleiben herkömmliche Ansätze der ERP-zentrierten Logistik-IT auf wenige, stabile Logistiksysteme beschränkt und treffen damit nicht die intermodale und stark segmentierte Logistik. Hinzu tritt anwendungsseitig die starke Differenzierung der Logistikmärkte, der große Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen und die hohe Wettbewerbsintensivität, die die Möglichkeiten der unternehmensübergreifenden Standardisierung bisher erheblich beschränkten. Das InterLogGrid-Konsortium sieht in der D-GRID-Initiative jedoch eine hervorragende Chance, diese Beschränkungen zu überwinden.

 

Entwicklung eines intelligenten Managementsystems zur lückenlosen Verfolgung von Getränke-Mehrwegfässern (KegMan)

  • Projektleiter: Dr.Steffi Donath
  • Projektträger: SAB
  • Laufzeit: 01.12.2008 – 30.04.2010

Im Rahmen des Projektes erfolgt die Konzeption und Entwicklung einer RFID-basierten Lösung zur vollständigen automatischen Identifikation und Sendungsverfolgung von KEGs (kleines Fass), insbesondere auf Palettenebene. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Versuchs- und Lehranstalt für Brauereien in Berlin (VLB) soll die automatische Verfolgung von Fassbier vom Erzeuger bis zum Getränkegroßhändler bzw. zur Gastronomie realisiert und optimiert werden. Dazu ist eine praktikable Lösung zur Pulkerfassung mehrerer KEGs auf mehreren Paletten notwendig, um Medienbrüche zu beseitigen. Die Herausforderung besteht darin, dass z. Z. weder die HF- noch die UHF-Technology für die Pulkerfassung genutzt werden kann, da diese in Verbindung mit Flüssigkeiten und Metall nur bedingt funktionieren. Beides charakterisiert jedoch ein Bierfass. Das Lösungskonzept soll folgendes beinhalten:

  • die Pulkerfassung der KEGs auf den Paletten am Lagereingang,
  • die Erfassung der KEGs beim Eingang beim Getränkegroßhändler bzw. der Gastronomie sowie
  • die Verwaltung der KEGs bei der Leergutrückführung, insbesondere des ungeordneten Leergutes.

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Service-orientieres RFID-Framework zum Einsatz in sächsischen KMU (SORF)

  • Projektleiterin: Dr. Steffi Donath
  • Projektträger: SAB
  • Laufzeit: 01.12.2006 - 31.01.2008

Ziel:

  • Erstellung eines Frameworks (Baukastensystems) zur Erleichterung der Kopplung einer RFID-Plattform mit der IT-Infrastruktur der KMU. Dies beinhaltet den Aufbau einer service-orientierten Architektur für das Framework sowie die Erstellung von Services, die die Integration der RFID-Technologie unterstützen sollen und somit eine Nutzung in den Geschäftsanwendungen ermöglicht.
  • Entwicklung von service-basierten Schnittstellen zur Kopplung von RFID-Plattformen an das RFID-Framework sowie zur Kopplung des Frameworks an die IT-Infrastruktur der KMU.

Die Herausforderungen dieses Projektes ergeben sich aus den heterogenen IT-Systemen, die  innerhalb der KMU existieren, sowie den fehlenden bzw. nicht umgesetzten Standards. Zusätzlich ist es notwendig eine Lösung zu schaffen, die von KMU bezahlbar ist.

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Logistik-Service-Bus (LSB)

  • Projektleiter: Prof. André Ludwig
  • Projektträger: BMBF
  • Laufzeit: 01.10.2006 - 30.09.2011

Das Logistik-Service-Bus (LSB) Projekt als Teil der Innovationsoffensive „UnternehmenRegion“ (Bundesministerium für Bildung und Forschung) forscht in enger Kooperation mit hervorragenden Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen auf dem Gebiet IT-Systeme für die Logistik. Es etabliert dabei das LSB-Kompetenzzentrum an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Machen Sie sich ein Bild von unserem Leistungsspektrum in Forschung und Entwicklung.

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Value Chain Cockpit (VCC)

VCC-Logo

VCC entwickelt einen cockpitbasierten Ansatz zur verbesserten Transparenz kunden- und lieferantenseitiger Wertschöpfungsprozesse. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Informationen aus Anwendungssystemen des Customer Relationships (CRM) und Supply Chain Management (SCM).

Diese Informationen zu unternehmens-übergreifenden Prozessen sollen nicht nur innerhalb des eigenen Unternehmens verfügbar sein, sondern mittels einer Portal-Lösung im Unternehmensnetzwerk den beteiligten Akteuren konfigurierbar zur Verfügung stehen. Durch die Kombination von CRM- und SCM-Prozessdaten einzelner Prozesspartner ermöglicht die Portal-Anwendung eine durchgängige Betrachtung überbetrieblicher Prozesse und eine verbesserte Reaktionsfähigkeit auf kunden- bzw. wertschöpfungsketten-getriebene Entwicklungen und Ereignisse.

Teilautomatisierte Softwareimplementierung von ERP-Systemen bei KMU (TeSU)

Was ist Tesu?

In diesem Projekt werden Methoden und Techniken zur Beschreibung der Prozessstrukturen von ERP- Systemen entwickelt. Darauf aufbauend entstehen vermarktungsreife Werkzeuge zur Prozessanalyse, zum Softwaredesign und automatisierte Programmerstellung, mit denen der Aufwand einer ERP- Einführung in KMU erheblich gesenkt werden kann.

Welche Forschungsgebiete werden adressiert?

Prozessanalyse und Prozessnotation für SoftwareproduktlinienDatenmodellierung mit Fokus auf ProzessvariabilitätenAutomatische CodegenerierungDomain Engineering Ziele des Projekts: Entwicklung einer Domänen-spezifischen Sprache (DSL) für Prozessstrukturen von ERP-SystemenAuf DSL aufbauend: Entwicklung von Werkzeugen zur Prozessanalyse, zum Softwaredesign und zur Automatisierung der Programmerstellung. Damit soll das Dienstleistungsaufkommen der Softwareeinführung erheblich gesenkt werdenIm Anschluss an das Entwicklungsprojekt sollen die Werkzeuge vermarktungsreif weiter entwickelt werden und gegenüber Dienstleistern im Umfeld von ERP-Software für KMU weltweit verkauft werdenEntwicklung einer Methodik zur Arbeit mit den Werkzeugen und entsprechender Schulungen. Von besonderen Interesse sind dabei durchgehende toolgestütztes Vorgehen, von der Problemanalyse der ERP- Anwender über Prozessanalyse und Beschreibung bis zur Generierung der kundenspezifischen Softwarelösung und zugehörigen Dokumentation. Das Projekt ist ein Telematik- Verbundprojekt, welches von der Europäischen Union sowie der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gefördert wird.