HOT SPOTS:: DER STADT- ENTWICKLUNG  

HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG

Unter HOT SPOTS verstehen die Veranstalter Orte, Themen und Schnittstellen, an denen sich öffentliche Debatte und fachspezifischer Diskurs zu (teilweise brisanten) Stadt-
entwicklungsaufgaben begegnen. 
Mit HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG soll der Blick auf die Notwendigkeit eines vernetzten Denkens aller am Stadtumbau-
prozess Beteiligten gelenkt werden. Die Vortragsreihe widmet sich semesterweise unterschiedlichen Themenfeldern im Dunstkreis unserer gebauten Lebensräume.

Die Reihe richtet sich an alle Akteure der Stadtentwicklung sowie Verantwortungs-träger von Kommunen und Wirtschaft. Gleichzeitig bietet das Format interessierten Bürgern und Studenten die Möglichkeit teilzunehmen und sich aktiv einzubringen.

Bei der Teilnahme an fünf Veranstaltungen der Vortragsreihe bzw. an Universitäten und Hochschulen in Sachsen mit Architektenausbildung wird dies von der Architektenkammer Sachsen als Fortbildung anerkannt. Bitte bringen Sie den Fortbildungsnachweis der Architektenkammer Sachsen zu den Veranstaltungen mit (www.aksachsen.org/fileadmin/Image_Archive/Akademie/Formular_Hochschule.pdf).

HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG – Oktober 2015 bis Januar 2016

Das Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig lädt, unterstützt durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL e.V.) und die Stiftung Lebendige Stadt, zu dieser Veranstaltungsreihe ein.

Im Jahr 2015 sind die Leipziger HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG Partner im Wissenschaftsjahr „ZUKUNFTSSTADT“ des BMBF. Das Thema „Zukunftsstadt“ wird auch die Vorträge in diesem Jahr überschreiben.

Die Vorträge finden an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, Grimmaische Straße 12, jeweils donnerstags 18:30 Uhr im Seminarraum 1 statt. Der Eintritt ist natürlich frei.

 

Do. 22.10.2015 

Volker Bremer (Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)

Titel: „Städtetourismus als Entwicklungs- und Wirtschaftsfaktor“

Die Deutschen sind nicht nur „Reiseweltmeister“, sondern Deutschland ist, gemessen an den Übernachtungszahlen, auch das beliebteste Reiseland in Europa. Attraktive Großstädte wie Leipzig tragen mit ihren zahlreichen touristischen Attraktionen, ihren hochkarätigen Veranstaltungen und ihrer florierenden Wirtschaft maßgeblich dazu bei.

Leipzig konnte in den letzten Jahren außergewöhnliche Steigerungen ihrer Übernachtungszahlen verzeichnen: Zwischen 2007 und 2014 stiegen die Übernachtungen um mehr als 50 Prozent. Die Stadt sowie die Region Leipzig profitierten dabei nicht nur von der die Vielfalt an kulturellen, sportlichen, Sightseeing- und Shoppingattraktionen; auch die florierende Messe und das Kongressangebot sind als Ursache dieses Tourismusbooms zu nennen.

 

Do. 26.11.2015

Dietrich Suhlrie und Dr. Jörg Hopfe (Mitglied des Vorstandes der NRW.Bank/ Leiter der Abteilung Öffentliche Kunden der NRW.Bank)

Titel: „Renaissance der öffentlich-privaten Partnerschaft – neue Chancen unter veränderten Rahmenbedingungen?“

Schon seit Jahrzehnten wird hitzig diskutiert, ob die Einbindung  privater Unternehmen in die Aufgabenerfüllung der staatlichen Daseinsvorsorge im Rahmen öffentlich privater Partnerschaften eine Be- oder Entlastung für den Staatshaushalt darstellt. In einer Bestandsaufnahme, die die bisherigen Erfahrungen ohne ideologischen Ballast aufarbeitet und dann in die Zukunft blickend dargelegt, wann es auch aus fiskalischer Sicht sinnvoll sein kann, unter den geänderten Rahmenbedingungen von Schuldenbremsen und Kapazitätsengpässen der Öffentlichen Hand Leistungen der Daseinsvorsorge in Kooperation mit Privaten erbringen zu lassen. Neue Chancen stehen Risiken gegenüber, die aber bekannt und beherrschbar sind. 

 

Do. 17.12.2015

Alexander Rychter (Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.)

Titel: „Die Zukunft des geförderten Wohnungsbaus – Herausforderung für Bund und Länder“

Die anhaltende Diskussion um bezahlbaren Wohnraum in vielen Wohnungsteilmärkten sowie die Frage einer menschenwürdigen und integrationsfördernden Unterbringung der Menschen, die in diesen Wochen vor Krieg, Not und Vertreibung aus ihren Heimatländern flüchten müssen und bei uns Schutz suchen, lassen die wohnungspolitischen Versäumnisse der zurückliegenden Jahre in aller Deutlichkeit erkennen. 

Welche Maßnahmen notwendig sind, um den bezahlbaren Mietwohnungsneubau wieder zu fördern und welche Strategien gegenwärtig auf Bundes- und Länderebene verfolgt werden, sollen bei diesem Vortrag beleuchtet werden.

 

Do. 14.01.2016

Dr. Michael Vesper (Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes)

Titel: „Sport und Stadtentwicklung am Beispiel der Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg für Olympische und Paralympische Spiele“

Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg sind die Chance, den nächsten Schritt für nachfolgende Generationen zu tun - Spiele in einer weltoffenen Metropole, in einem bunter und vielfältiger werdenden Land zu einem Gewinn für die nächsten Jahrzehnte werden zu lassen. Wir sind überzeugt, dass Olympische und Paralympische Spiele nicht nur Sportdeutschland, sondern der gesamten Gesellschaft nutzen und dass sie einmalige Chancen für die kommenden Generationen  bieten. Sie können Zeichen setzen für das ganze Land, z.B. in Bezug auf eine stadtverträgliche Mobilität oder in der Frage, wie ein Stadtteil von vornherein inklusiv gebaut werden kann. Keine weißen Elefanten, sondern vernünftige und wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung bei kompletter Transparenz der Kosten – das ist das Hamburger Konzept.


letzte Änderung: 17.02.2017 

Kurzinformation

Veranstaltungsreihe:
HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG

 

Donnerstags:

22.10.2015

26.11.2015

17.12.2015

14.01.2016

 

Veranstaltungszeit:
18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Seminarraum 1, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig, Grimmaische Straße 12,
04109 Leipzig. 


Kontakt

Felix Arglist

hotspots(at)wifa.uni-leipzig.de

Veranstaltungsflyer

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Vergangene Veranstaltungen

Sommersemester 2015