HOT SPOTS::SS 18  

Allgemein

Die Veranstaltungsreihe ist ein etabliertes Format in Form eines öffentlichen Podiums für alle an Stadtentwicklung Interessierten. Unter HOT SPOTS verstehen wir Orte und Themen, an denen sich öffentliche Debatte und fachspezifischer Diskurs zu (teilweise brisanten) Stadtentwicklungsaufgaben begegnen. Mit HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG soll der Blick auf diese Brennpunkte und auf die Notwendigkeit eines vernetzten Denkens und Handelns gelenkt werden.

Das Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig lädt, unterstützt durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL e.V.), die Schaubühne Lindenfels und die Stiftung Lebendige Stadt, zu dieser Veranstaltungsreihe ein. In diesem Semester freuen wir uns außerdem über die Unterstützung durch die IHK zu Leipzig.

Bei der Teilnahme an fünf Veranstaltungen der Vortragsreihe bzw. an Universitäten und Hochschulen in Sachsen mit Architektenausbildung wird dies von der Architektenkammer Sachsen als Fortbildung anerkannt. Bitte bringen Sie den Fortbildungsnachweis der Architektenkammer Sachsen zu den Veranstaltungen mit.

Aktuell

April bis Juli 2018 – Findet Online Stadt? - Zukunft Urbaner Handelslagen

Innenstädte leben vom Handel. Durch die Digitalisierung der Innenstädte steht der stationäre Einzelhandel jedoch vor großen Herausforderungen: verändertes Konsumentenverhalten und neue Technologien fordern eine rasche Anpassung des Handels. In der Vortragsreihe HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG widmen wir uns dem Thema „Findet Online Stadt?“ und erörtern gemeinsam mit Referenten aus Handel, Verwaltung und Wissenschaft Lösungsansätze, Instrumente, Praxisbeispiele und einige Leitfragen:

  • Welche Folgen hat Digitalisierung im Handel das für die Qualität/Attraktivität von Innenstädten?
  • Wie können digitale Elemente der städtischen Infrastruktur und des Handels integriert und off- sowie online zusammengedacht werden?
  • Wie gehen Klein- und Mittelstädte mit dem Handlungsdruck von erhöhten Leerständen und Rückgang der Besucherfrequenzen um?
  • Können lokale Online-Marktplätze den stationären Handel bereichern? Bzw. Sind lokale Online-Marktplätze ein geeignetes Mittel auf die drängenden Fragen des Einzelhandels?

     

Aktuelle Ankündigung auf Facebook

Referenten

Alles online oder was? Die Zukunft des Shopping in der Stadt 

Der immer weiter wachsende Onlinehandel geht zu Lasten des stationären Handels. Deutschlandweit klagen Innenstädte über Frequenzrückgänge. Cross-Channel, die Verbindung von online und stationär wird vor allem von vielen großen Filialisten als Antwort gesehen. Zugleich sind die klassischen Handelsformate nicht auf die dynamischen Anforderungen des Cross-Channel-Handels nicht ausgelegt. Angesichts einer zunehmend digital-geprägten, aber auch alternden Kundenbasis muss sich die städtische Handelsstruktur neu erfinden. Welche Auswirkungen hat dies auf den Handel und welche Handlungsempfehlungen können wir den lokalen Handel formuliert werden? 

Informationen zur Person

Ausgewählte aktuelle Veröffentlichung: Heinemann, G. (2017): Neuerfindung des stationären Einzelhandels – Kundenzentralität und ultimative Usability für Stadt und Handel der Zukunft. Springer-Gabler-Verlag, Wiesbaden.


Do. 31.05.

Dr. Silvia Horn (BBE Handelsberatung)

Ist das Ladengeschäft vor Ort ein Auslaufmodell?—Herausforderungen für den Handel in Klein- und Mittelstädten.


Do. 07.06.2018

Patrick Schulte (Geschäftsführer bei Lokaso in Siegen)

Lokaso - das regionale Webkaufhaus - gemeinsamer, nachhaltiger Onlinehandel in der Region

Regionale Webkaufhäuser funktionieren, wenn in der Region alle Beteiligten gemeinsam an diesem Ziel arbeiten. Lokaso zeigt in mehreren Städten, dass das funktioniert: Patrick Schulte gibt einen Überblick über die aktuellen Erfolge und den Status der aktiven Regionen und zeigt, wie dieses Konzept auf andere Regionen übertragbar ist.


Do. 05.07.

- Exkurs - 

Dr. Ulrike Wendland (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Sachsen-Anhalt)

Großflächiger Einzelhandel in denkmalgeschützten Strukturen - Aspekte zur Bewältigung eines Zielkonfliktes

Einrichtungen des großflächigen Einzelhandels - Nahversorger, Shopping-Malls, Drogerie- und Textileinzelhändler - beanspruchen großräumige Neubauvolumen oder möglichst ungeteilte Flächen in Bestandsbauten. Großflächiger Einzelhandel ist aber lebenswichtig für Stadtzentren. Diesen Zielkonflikt zwischen Stadtentwicklungsplanung, Investoreninteressen und Denkmalpflege zu lösen oder wenigstens zu entschärfen, braucht gegenseitigen Respekt, Geduld, Zeit und gute Architekten. In der Lutherstadt Wittenberg wurde eine Lösung gefunden, die zusammen mit anderen Beispielen vorgestellt werden soll.


letzte Änderung: 09.08.2018 

Kurzinformation

Veranstaltungsreihe:
HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG

Zeit: 18:30 - 20:00

Ort: Schaubühne Lindenfels / Grüner Salon (1.OG), Karl-Heine-Str. 50, 04229 Leipzig

Eintritt: frei

Kontakt

Jörg Kosinski

hotspots(at)wifa.uni-leipzig.de

+49 (0341) - 97 33 768

Kooperationspartner

Unterstützer