Das Institut für Wirtschaftspädagogik entwickelt, implementiert und evaluiert innovative Konzepte für die Ausgestaltung von Hochschullehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und an ihren Partneruniversitäten.

Projektbeschreibung

Das Projekt ist darauf gerichtet, Studierende verschiedener Fachrichtungen systematisch in die Denk- und Arbeitsweise von Wissenschaftlern und Experten aus der Berufspraxis einzuführen und sie an der Bearbeitung realer Lehr- und Forschungsprobleme zu beteiligen. Dafür wird gemeinsam mit Masterstudenten der Wirtschaftspädagogik ein Komplexes Lehr-Lern-Arrangement (KLLA) entwickelt, das forschendes Lernen von Bachelor- und von Masterstudenten unterschiedlicher Fachrichtungen unterstützt.

Mit dem Vorhaben wird die Zusammenarbeit zwischen den wirtschafts-pädagogischen Instituten der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden bezogen auf gemeinsame und abgestimmte Lehre und Forschung erheblich ausgebaut. Insbesondere werden neuere hochschul-didaktische Ansätze gemeinsam mit Studierenden in einem Produkt umgesetzt, das wiederum zur Förderung der Lern- und Studienprozesse genutzt und empirisch erprobt sowie studienorganisatorisch und curricular in Leipzig und Dresden verstetigt wird.

Die Projektförderung erfolgt im Rahmen des Verbunds „Lehrpraxis im Transfer“ (LiT) der sächsischen Universitäten. Der Verbund wird vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) koordiniert und im „Qualitätspakt Lehre“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Projektpartner

Publikationen & Forschungsberichte

  • Schlicht, J., Hommel, M., Fürstenau, B. & Klauser, F. (2017). WiWiPäd: Ein komplexes Lehr-Lern-Arrangement für forschendes Lernen in wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftspädagogischen Studiengängen. HDS.Journal, Heft 1/2017, 42-48. [online verfügbar]

Projektbeschreibung

Das Projekt ist darauf gerichtet, Lehr-Lern-Formate zu erarbeiten, die es Studierenden aus Leipzig, Stellenbosch und Kapstadt ermöglichen, an Forschungsaktivitäten in den Bereichen Business Management, Commerce Education and Management Training mitzuwirken.

Dafür wird zum einen die Zusammenarbeit zwischen der Universität Leipzig (UL) und der Stellenbosch University (SU) projektbezogen sowie bezogen auf Lehrkontexte intensiviert und die Partnerschaft weiter ausgebaut. Im Rahmen von Workshops und gemeinsam ausgestalteten Lehrveranstaltungen an beiden Universitäten werden insbesondere

  • die Rahmenbedingungen von Forschung und Lehre erörtert,
  • praktische Erfahrungen in der Planung und Ausgestaltung der Hochschullehre gesammelt,
  • Ideen für die Curriculumentwicklung sowie gemeinsame Forschungs- und Lehraktivitäten entwickelt und konkretisiert,
  • empirische Erprobungen konzipierter hochschuldidaktischer Ansätze vorbereitet und durchgeführt.

Zum anderen geht es darum, die Kooperation zwischen UL und SU projektbezogen auf die University of Cape Town (UCT), insbesondere die School of Management Studies auszuweiten und gemeinsam folgende Themen zu bearbeiten:

  • Problembasierte Vermittlung von Methoden der empirischen Sozialforschung sowie
  • Konstruktion, Implementation und Evaluation komplexer Lehr-Lern-Arrangements (Multimedia Learning).

Projektpartner

Publikationen & Forschungsberichte

  • Schlicht, J. & Klauser, F. (2014). Improving higher education by linking research with teaching and learning processes. Part 2: HELTASA 2012 Special Section. In South African Journal of Higher Education, 28 (3), pp. 1017-1032.
  • Klauser, F. & Schlicht, J. (April 2013). Research-Based Learning: How ‘Real World’ Issues Matter to Academic Capability. In N. Tisani & M. Madiba (Eds.), Proceedings of the Higher Education Learning and Teaching Association of Southern Africa (HELTASA) 2012 Conference at Stellenbosch University, South Africa (pp. 62-68).

Projektbeschreibung

Das Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität Leipzig hat 2015 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Wirtschaftspädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz geschlossen, auf deren Grundlage beide Partner in Forschung und Lehre zusammenarbeiten:

  • Zum einen geht es darum, den wissenschaftlichen Diskurs über die hochschuldidaktischen Konzepte „Research-Based Learning (RBL)“ und „Service Learning (SL)“ weiter voranzutreiben, und zwar vor allem in Bezug auf die curriculare und didaktisch-methodische Ausgestaltung sowie vergleichende empirische Untersuchung beider Konzepte.
  • Zum anderen werden gemeinsam Lehrveranstaltungen ausgestaltet und der Studierendenaustausch unterstützt

Projektpartner

Institut für Wirtschaftspädagogik Universität Graz

Publikationen & Forschungsberichte

  • Schlicht, J. & Slepcevic-Zach, P. (2016). Research-Based Learning und Service Learning als Varianten problembasierten Lernens. In Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 11 (3), S. 85-105. [online verfügbar]

Projektbeschreibung

Das Institut für Wirtschaftspädagogik entwickelt und implementiert ein Konzept für die Ausgestaltung der Hochschullehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Das Projekt wird mit einem Fellowship der Joachim Herz Stiftung gefördert.

Es ist darauf gerichtet, dass Studierende das Forschen lernen und Elemente des Forschens in ihre individuellen Lern- und Studienprozesse integrieren, in dem sie auf einem Marktplatz, in einer Werkstatt, einem Labor und einem Transferstudio

  • gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis Forschungsprobleme mit unterschiedlichem Schwierigkeits- und Komplexitätsgrad definieren und bearbeiten,
  • dabei unterschiedliche Disziplinen (insbesondere Ökonomie, Technik und Nachhaltigkeit) miteinander verknüpfen,
  • die individuellen und kollektiven Lernprozesse als generatives Problemlösen ausgestalten,
  • das wissenschaftliche Vorgehen und den Lernprozess systematisch reflektieren (Metakognition) und
  • dabei durch elaboriertes Feedback sowie Evaluation der Leistungsentwicklung durch Mentoren (Lehrkräfte und spezifisch geschulte Studierende) unterstützt werden.

Projektpartner

Joachim Herz Stiftung

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Publikationen & Forschungsberichte

  • Schlicht, J. & Klauser, F. (2014). Improving higher education by linking research with teaching and learning processes. Part 2: HELTASA 2012 Special Section. In South African Journal of Higher Education, 28 (3), pp. 1017-1032.
  • Schlicht, J. (2013). Forschendes Lernen im Studium: Ein Ansatz zur Verknüpfung von Forschungs-, Lehr- und Lernprozessen. In U. Faßhauer, B. Fürstenau & E. Wuttke (Hrsg.), Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2013 (S. 165-176). Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich Opladen.
  • Klauser, F. & Schlicht, J. (April 2013). Research-Based Learning: How ‘Real World’ Issues Matter to Academic Capability. In N. Tisani & M. Madiba (Eds.), Proceedings of the Higher Education Learning and Teaching Association of Southern Africa (HELTASA) 2012 Conference at Stellenbosch University, South Africa (pp. 62-68).
  • Schlicht, J. (2012). Forschend Lernen: Wissenschaftliche Erfahrungen sammeln und Fachkenntnisse beim Lösen von Praxisproblemen aneignen. In M. Mair, G. Brezowar, G. Olsowski & J. Zumbach (Hrsg.), Problem-Based Learning im Dialog. Anwendungsbeispiele und Forschungsergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum (S. 186-198). Wien: facultas.

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