Wenn Sie eine Abschlussarbeit an der Professur durchführen wollen, können Sie ein Thema aus unserer Liste der ausgeschriebenen Abschlussarbeiten wählen oder selbständig einen Themenvorschlag bei den Mitarbeitern der Professur einreichen. Für ausgewählte Abschlussarbeiten befürworten wir deren Veröffentlichung auf dem Publikationsserver der Universität Leipzig.

Ausgeschriebene Abschlussarbeiten

In der Abschlussarbeit sollen Möglichkeiten zusammengetragen und untersucht werden, die den Energieverbrauch von Software und Programmteilen ermitteln (Beispiel). Entsprechende Daten können auch zur Programmlaufzeit erhoben werden (Beispiel).

Ziel ist es, Energieverbrauchsdaten zu ermitteln und so verfügbar zu machen, dass sie von Getaviz oder dem jQA-Dashboard weiterverarbeitet und visualisiert werden können. Je nach Art und entsprechendem Umfang der Abschlussarbeit kann noch eine Visualisierung des Energieverbrauchs mit einer der bereits vorhanden Visualisierungsmetaphern erstellt werden.

Diese Arbeit baut auf Open-Source-Software auf. Der von Ihnen erstellte Quellcode soll im Anschluss an ihre Arbeit ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden. Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

Betreuer: Ulrich Eisenecker

Der Debugger ist eines der mächtigsten Werkzeuge in Eclipse. In komplexen und umfangreichen Softwaresystemen gibt er jedoch einen eingeschränkten Blick über den aktuellen Stand des Systems, beispielsweise welche Objekte gerade instanziiert sind oder welche Methoden vor oder während dem aktuellen Stacktrace noch aufgerufen wurden. Für die übersichtliche Darstellung dieser Information eignen sich Softwarevisualisierungen des Verhaltens.

 

Ziel der Arbeit ist es daher, die Informationen bis zu einem Brake Point zu sammeln und mittels geeigneter Darstellung als dreidimensionale Softwarevisualisierung darzustellen. Die Arbeit integriert sich in bereits abgeschlossene Arbeiten und legt daher den Fokus auf das gezielte Auslesen und Visualisieren eines Snapshots zu einem Brake Point.

 

Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Diese Arbeit baut auf der von der Professur entwickelten Open-Source-Software Getaviz auf. Der von Ihnen erstellte Quellcode soll im Anschluss an ihre Arbeit ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden und in Getaviz einfließen. Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Betreuer: Pascal Kovacs

Getaviz ist ein Framework zum Erstellen von Softwarevisualisierungen. Mit diesem Framework können aus Softwareartefakten (Quelltext, Dokumentation, Testdurchlaufprotokolle, Stack Traces, Funktions- oder Objektaufrufgraphen, Repositories u.a.) 2D- und 3D-Visualisierungen automatisch erzeugt werden.

 

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Visualisierung zu konzipieren und in Getaviz zu integrieren. Dabei kann auf Informationen, die die Struktur, das Verhalten und/oder die Historie eines Softwaresystems beschreiben, aufgebaut werden.

 

Beispielsweise suchen wir nach einer geeigneten Visualisierung von Methodenbestandteilen. Bisher werden sowohl in der Stadtmetapher als auch in der Recursive Disk-Metapher Pakete, Klassen, Methoden und Attribute visualisiert. Bei diesem Thema soll untersucht werden, wie sich Methodenbestandteile (z.B. Parameter, Rückgabetyp, Sichtbarkeitsmodifizierer, Variablen) darstellen lassen. Sie können aber auch eine Visualisierung für andere Softwareartefakte umsetzen.

 

Diese Arbeit baut auf Open-Source-Software auf. Der von Ihnen erstellte Quellcode soll im Anschluss an ihre Arbeit ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden. Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Betreuer: Richard Müller oder Pascal Kovacs

In umfangreichen Softwarevisualisierungen können nicht alle vorhandenen Informationen zu jeder Zeit visuell repräsentiert werden. Zum einend würde dies die Übersichtlichkeit stark beeinträchtigen und zum anderen auch die Performanz der Visualisierung schwächen. Entscheidend ist es daher, die relevanten Informationen zur richtigen Zeit und unter den richtigen Bedingungen anzuzeigen. Dies kann eine bestimmte Position in der Visualisierung sein oder ein direkt ausgelöstes Ereignis des Benutzers sein, wie beispielsweise der Mausklick auf eine Glyphe (Element).

 

Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Interaktionstechniken mittels X3Dom und JavaScript zu entwickeln bzw. vorhandene zu kombinieren, mit denen mehrere Grade an visuellen Details in einer 3D Softwarevisualisierung dargestellt werden können. Zum Beispiel könnte bei Näherung an einer Glyphe dieser durch einen zusammengesetzten Komplex aus mehreren Glyphen ersetzt werden, der die Ursprünglichen Glyphe repräsentiert. Alternativ könnte dieses Verhalten auch durch ein Darüberfahren der Maus über das Element erfolgen.

 

Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Diese Arbeit baut auf der von der Professur entwickelten Open-Source-Software Getaviz auf. Der von Ihnen erstellte Quellcode soll im Anschluss an ihre Arbeit ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden und in Getaviz einfließen. Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Betreuer: Pascal Kovacs

RIF/ReqIF ist ein XML-basiertes Format zum Austausch von Anforderungsdokumenten. Mit RMF gibt es eine Implementierung dieses Standards als Eclipse-Framework. Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, RIF/ReqIF zu analysieren und einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Elemente von RIF/ReqIf und ihre Beziehungen in Getaviz bzw. das Software-Visualiserungsdashboard, um die RIF/ReqIF-Entitäten abzubilden.

Anhand eines beispielhaften auf RIF/ReqIF beruhenden Anforderungsdokuments ist der Vorschlag konkret zu beschreiben. Ideal wäre die Evaluation anhand einer prototypischen Implementierung.

 

Der von Ihnen erstellte Quellcode soll im Anschluss an ihre Arbeit ebenfalls als Open Source veröffentlicht werden und in Getaviz bzw. das Dashboard einfließen. Je nachdem, in welchem Rahmen das Thema bearbeitet wird, kann der Umfang der Arbeit angepasst werden.

 

Betreuer: Ulrich Eisenecker

Veröffentlichte Abschlussarbeiten

Bachelor

  • Janik Eriksson (2021): Visualisierung von Featurelokalisierungen in Software-Produktlinien
    zur Arbeit
  • Victor Jüttner (2020): Anti-Pattern in Java-Systemen identifizieren und visualisieren
    ZUR ARBEIT
  • Lisa Vogelsberg (2018): Entwurf eines Datenmodells zur Speicherung von Softwarevisualisierungsartefakten
    zur Arbeit
  • Anna Juliane Triebel (2018): Reduktion von Quellcoderedundanz als Motivator der Evolution von Programmiersprachen am Beispiel von Java 8
    zur Arbeit
  • Nico Willert (2017): Arten der Redundanz im Zusammenhang mit Code-Clones
    zur Arbeit
  • Christian Schulze (2017): Visualisierung von Klassenbestandteilen am Beispiel der Stadtmetapher
    zur Arbeit
  • Johannes Roth (2017): Visualisierung der Struktur von ABAP-Software mittels generativer Softwareentwicklung
    zur Arbeit
  • Tilmann Sager (2017): Extraktion statischer SAP-Strukturinformationen in FAMIX als Grundlage für die Softwarevisualisierung
    zur Arbeit
  • Christina Wagner (2016): Anforderungen an einen Debugger für Softwaregenerator
    zur Arbeit
  • Denise Zilch (2015): Generative und modellgetriebene Softwarevisualisierung am Beispiel der Stadtmetapher
    zur Arbeit
  • Marcel Winter (2015): Interaktionskonzept zur Erstellung und Speicherung von dreidimensionalen Teilvisualisierungen
    zur Arbeit
  • Yves Annanias (2015): Integration von Quelltext in 3D-Softwarevisualisierungen
    zur Arbeit

 

Master

  • Nico Willert (2019): Erstellung und Evaluation eines Verfahrens zur Messung von Redundanz anhand von Tokenzerlegung
    zur Arbeit
  • Stefan Bechert (2019): Umsetzung eines User Interfaces für Getaviz auf der Microsoft HoloLens
    zur Arbeit
  • Christina Sixtus (2019): Visualisierung von Variabilität in C-Quellcode
    zur Arbeit
  • Johannes Winkler (2018): 3D-Druck von Softwaremodellen
    zur Arbeit
  • Tino Mewes (2018): Konzeption und prototypische Implementierung eines web-basierten Dashboards zur Softwarevisualisierung
    zur Arbeit
  • Björn Ole Harnisch (2018): Empirische Untersuchung der Eignung von Code Clones für den Nachweis der Redundanz als Treiber für die Evolution von Programmierkonzepten
    zur Arbeit
  • Johann David Märker (2018): Methoden des Data-Minings zur Plagiatanalyse studentischer Abschlussarbeiten
    zur Arbeit
  • Jonas Buch (2016): Entwicklung und Evaluation von Feedbacktechniken in der Softwarevisualisierung
    zur Arbeit
  • David Baum (2014): Variabilitätsextraktion aus makrobasierten Software-Generatoren
    zur Arbeit
  • Max Lillack (2012): Einfluss von Eingabedaten auf nicht-funktionale Eigenschaften in Software-Produktlinien
    zur Arbeit

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