Ziel des EU-Projektes Triangulum ist die Erarbeitung nachhaltiger, energieeffizienter und smarter Quartiersentwicklungsansätze mit Anspruch auf Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit.

Blick auf die Innenstadt von Leipzig, Foto: Maeva Baudoin
Leipzig auf den Weg zur digitalen Stadt, Foto: Maeva Baudoin

The Three Point Project: Demonstrate, Disseminate, Replicate

Zeitraum: seit Mai 2015

Wer ist beteiligt?

Die Stadt Leipzig ist mit dem Projekt „Triangulum – The three Point Project: Demonstrate, Disseminate, Replicate“ Teil eines EU-geförderten Forschungs- und Austauschprojektes (01.02.2015 – 31.01.2020). Die Projektleitung hat das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung inne.

Das Kompetenzzentrum für Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsfürsorge der Universität Leipzig, in welchem das ISB Mitglied ist, übernimmt als Transferstelle die Koordinierung der Projektpartner und die Organisation der Arbeitsformate.

Was soll erreicht werden?

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Smart Cities soll  einer nachhaltigen und energieeffizienten Quartiersentwicklung dienen und sich dabei nicht auf eine Marketingstrategie sowie Werbebotschaft von Technologieanbietern reduzieren. Es geht vielmehr darum, sowohl technische Innovationen miteinander zu vernetzen als auch alle involvierten Akteure zusammenzubringen und deren Know How zu nutzen. Dazu werden bewusst Akteure aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und dem öffentlichen Sektor eingebunden.

Genau an dieser Stelle setzt das Projekt an. Die Entwicklung smarter Lösungen mit konkretem Raum- und Akteursbezug machen ein inter- und transdisziplinäres sowie integriertes Vorgehen notwendig. Dabei geht es vor allem um die interdisziplinäre Bearbeitung von Handlungsfeldern wie Energie, Abwasser/Wasser, Mobilität, Wohnen etc. mit Blick auf deren Relevanz/Einfluss bzw. deren Chancen für die Entwicklung städtebaulich, soziokulturell sowie ökonomisch nachhaltiger und resilienter Stadtquartiere.

Im Ergebnis des Projektes steht ein Smart City Masterplan für den Laborraum Leipziger Westen, welcher den Anspruch eines Exempels für die Gesamtstadt hat. Damit ist die grundlegende Herausforderung verbunden, Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt auf Basis postfossiler Entwicklungen zu erarbeiten. Auf diesem Weg ist es zwingendend erforderlich, alle bestehenden und neuen Ideen, Konzepte und Aktivitäten in einen übergeordneten Zusammenhang zu bringen und zu einer Gesamtstrategie zusammenzuführen. Dafür steht das Projekt „Triangulum“.

Wie wird gearbeitet?

Das Projekt wird durch drei Arbeitsformate strukturiert, welche unterschiedliche Aufgaben erfüllen:

Zukunftsforen:                      

  • Impulsgeber im Projekt
  • Gewährleistung des Know How Transfers zwischen Unternehmen
  • Stadtplanung/Stadtpolitik und Zivilgesellschaft
  • Abgleich strategischer Aussagen und Entscheidungen zwischen Unternehmens- und Stadtentwicklungszielen

Zukunftslabore:

  • Fachliche Diskussion innovativer und konzeptioneller Ansätze in ausgewhlten Themenfeldern einer Smart City Strategie (z.B. Wohnen, Energie, Mobilität etc.)
  • Identifikation von Innovationsfeldern und Synergien sowie Erarbeitung konkreter konzeptioneller Ansätze

 Labore im Quartier:

  • Information und aktive Einbindung der Quartiersöffentlichkeit
  • Aktivierung lokaler Akteursnetzwerke und Initiierung von Projektpartnerschaften 

Zwischen den Veranstaltungs- und Arbeitsformaten findet ein regelmäßiger Austausch (Intensivphase vom Herbst 2015 bis Frühjahr 2016) statt. Die inhaltliche Auseinandersetzung baut aufeinander auf und hat das Ziel, aus einer übergeordneten Perspektive konkrete Strategien und Maßnahmen für eine zukünftige Leipziger Smart City Strategie zu entwickeln.

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