In einem dreijährigen Forschungsprojekt untersucht das ISB die Flexibilisierung von Handelsstrukturen in den Städten München und Leipzig. Im Fokus steht dabei die Digitalisierung als Instrument für kundenorientierte Angebote. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Reallabor Surtrade, Foto: Jörg Kosinski
Reallabor Surtrade, Foto: Jörg Kosinski

Integriertes Service System für den Crosschannel-Handel in der Zukunftsstadt

Zeitraum: 2017 bis 2020

Städtische Handelsstrukturen stehen einer paradigmatischen Veränderung gegenüber. Es werden neue Konzepte für flexible Handelsstrukturen benötigt, in denen kundenorientierte Erwartungen aufgenommen und über integrierte Dienstleistungssysteme erfüllt werden.

Das gestaltungsorientierte Ziel des interdisziplinären Forschungsvorhabens besteht darin:

  • einen auf Vorarbeiten aufbauenden Service-System-Engineering-Ansatz als Baukastenarchitektur für den Crosschannel-Handel (Service-Modularisierung, -Modellierung, -Katalogisierung, -Orchestrierung, -Bereitstellung: Konzept, Methoden, Werkzeuge),
  • eine auf Vorarbeiten aufbauende technische Serviceplattform für städtische Handelsstrukturen (Smart Retail Service Plattform; Konzept, Methoden, Werkzeuge),
  • eine Unternehmensstrategie für innovative kanalübergreifende Handelsstrukturen (Strategien, Anwendungsfälle, Geschäftsmodell) sowie
  • eine Transformationsstrategie für urbane Stadt- und Handelsräume (Anforderungsprofile und Handlungsleitfäden) zu entwickeln.

Die entwickelten Lösungsartefakte wurden in den Städten Hamburg und Leipzig durch Versuchsaufbauten und Pilotanwendungen in städtischen Handelsflächen der Projektpartner und im Logistics Living Lab evaluiert. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Kooperierende Partner:

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