Klimakonferenz 2008  

 
Die Erscheinungsformen des veränderten Klimas werden zu einem umfassenden Strukturwandel des Raumes und seiner Gesellschaft führen. In neueren Studien sind die Veränderungen in den einzelnen Klimaparametern konkretisiert worden. Demgegenüber steht eine umfassende Auseinandersetzung mit den lokalen und fachspezifischen Auswirkungen auf den Raum und die Gesellschaft, konkreten Herausforderungen für die Akteure, sowie mit möglichen Antworten noch aus.

Ein anderes Klima führt zu anderen Räumen. Für die Akteure im Raum sind daher insbesondere die Fragen zu stellen, wie sie ihre Strategien und Aktivitäten an die geänderten Rahmenbedingungen anpassen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz zu leisten. Daher sind integrative Lösungen zur Steuerung der Entwicklung erforderlich.

Das Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig veranstaltete daher die wissenschaftliche Konferenz

„Anderes Klima. Andere Räume!

Zum Umgang mit Erscheinungsformen des veränderten Klimas im Raum.“

in Leipzig, Universität Leipzig, Campus Jahnallee, 3.-4. November 2008

Ziel dieser Konferenz war eine Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Klima und Raum, Unternehmung und Steuerung. Dabei standen interdisziplinäre und angewandte Fragen der Bewertung und Planung, der Technik, Nutzung und Handlung im Mittelpunkt des Interesses. Diese Fragen beziehen die Belange der Bürger, der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und der Wissenschaft mit ein.

Wie sehen die anderen Räume aus, die das andere Klima hervorbringen wird? Welche anderen Themen und welche anderen Akteure gewinnen dadurch an Bedeutung? Das Klima macht nicht an den bisherigen institutionellen Grenzen Halt. Daher wurden nicht nur Herausforderungen deutscher Akteure und Räume, sondern auch im europäischen Kontext thematisiert.

Mit freundlicher Unterstützung:


letzte Änderung: 15.07.2010